DSAG-Jahreskongress: ohne saubere Basis keine KI
Der DSAG-Jahreskongress ist jedes Jahr ein wichtiger Gradmesser dafür, was SAP-Anwender:innen beschäftigt. Auch 2026 haben wir von bits die Gelegenheit genutzt, Vorträge zu besuchen, mit Kunden, Partnern und Anbietern zu sprechen und Trends einzuordnen. Drei Erkenntnisse nehmen wir vom DSAG-Jahreskongress vom 6. bis 8. Oktober 2026 in Köln für uns mit:
1. KI und Autonomous Enterprise dominieren, die Praxis hinkt hinterher
Kaum ein Vortrag und Messestand kam ohne die Schlagworte KI und Autonomous Enterprise aus. SAP zeichnet das Bild eines Unternehmens, in dem KI-Agenten Prozesse eigenständig unterstützen und steuern. Lösungen, die heute schon produktiv im Einsatz sind, waren aber deutlich seltener zu sehen. Zwischen Vision und Realität liegt noch ein weiter Weg.
2. Autonomie entsteht aus einer sauberen Basis
Autonomie ist kein Add-on, das sich einfach auf ein bestehendes System draufsetzen lässt. In vielen Vorträgen wurde dieselbe Grundlage genannt: ein Clean Core ohne Modifikationen im Kern, eine hohe Datenqualität, insbesondere bei den Stammdaten, eine integrierte Toolchain und eine klare Governance. Der Weg dorthin ist kein «Big Bang», sondern ein schrittweiser Übergang, ein Agent nach dem anderen.
3. Die eigentliche Arbeit beginnt nach der S/4HANA-Conversion
Viele Unternehmen investieren ihre gesamten IT-Ressourcen in die Migration auf SAP S/4HANA. Für das Aufräumen bleibt danach oft nichts mehr übrig, obwohl genau das die Grundlage für den sinnvollen Einsatz von KI ist. Wer heute in Clean Core und Datenqualität investiert, schafft die Basis für die KI-Use-Cases von morgen.
Unser Ansatz
Genau da setzt bits an. Wir schauen gemeinsam mit Ihnen, wo Ihr System heute steht, räumen auf, wo es nötig ist, und starten mit einem ersten Use Case, der echten Nutzen bringt. So begleiten wir Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zum Autonomous Enterprise: praxisnah, in Ihrem System und mit konkreten Ergebnissen.
(Bilder 1 und 2: Dominic Gwerder, bits / Bilder 3 und 4: DSAG)
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